Wien, 18 August 2026
Im laufenden Schulkalenderjahr 2025/26 ist die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Kinder in Österreich gestiegen, wobei der Schulweg als besonders risikoreicher Bereich hervorgehoben wird.
Bereits in den ersten Wochen des neuen Schuljahres zeigt sich ein besorgniserregender Trend: Die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr nimmt zu. Besonders betroffen ist der Schulweg, der laut Fachleuten wieder als zentrale Gefahrenzone gilt. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto direkt vor das Schultor bringen, werden dabei als einer der Hauptunfallverursacher genannt.
Elterntaxi als Risikofaktor
Kinder, die zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule gelangen, sind nach Einschätzung von Expertinnen und Experten gefährdeter als noch vor wenigen Jahren. Die Gründe sind vielfältig: dichterer Verkehr in Wohngebieten, unübersichtliche Kreuzungen und vor allem das erhöhte Aufkommen von Elterntaxis. Wenn zahlreiche Fahrzeuge gleichzeitig am Morgen vor Schulen halten und wenden, entstehen unübersichtliche Situationen, in denen Schulkinder leicht übersehen werden.
