Ein Mann hat sich am Donnerstagabend vor dem UNO-Hauptquartier in New York selbst in Brand gesteckt und ist später im Krankenhaus gestorben, während ein Pro-Tibet-Aktivist die Tat als Protest gegen ein neues chinesisches Minderheitengesetz deutet.
Die Polizei wurde am Donnerstagabend (Ortszeit) darüber informiert, dass sich ein Mann vor dem UNO-Gebäude in Brand gesetzt hatte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo sein Tod bestätigt wurde. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zur Identität oder zu einem möglichen Motiv des Mannes.
Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, Guterres sei "bestürzt über den tragischen und schrecklichen Vorfall". Weitere Einzelheiten zur Person des Mannes oder zum Hintergrund der Tat wurden von den Vereinten Nationen zunächst nicht mitgeteilt.
