Ein Gericht in der südchinesischen Metropole Shenzhen hat Xu Jiayin, den Gründer des Immobilienkonzerns Evergrande, wegen seiner Rolle im Skandal um den hochverschuldeten Konzern zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Xu Jiayin, in Hongkong auch unter seinem früheren Namen Hui Ka Yan bekannt, galt einst als einer der reichsten Männer Chinas. Mit dem 1996 in Guangzhou gegründeten Unternehmen Evergrande baute er einen Immobilienriesen auf, der zeitweise zu den umsatzstärksten Entwicklern weltweit zählte und mit dem Fußballverein Guangzhou FC auch im Sport für Aufsehen sorgte. Das Urteil gegen ihn ist eines der prominentesten Wirtschaftsstrafverfahren in der Volksrepublik seit Jahren.
