Am Montag hat ein Bundesgericht in New York den chinesischen Immobilienmagnaten und selbsternannten Demokratieaktivisten Guo Wengui – auch bekannt als Miles Kwok – zu einer Freiheitsstrafe von 30 Jahren verurteilt, nachdem ihn eine Jury zuvor unter anderem wegen Anlagebetrugs, Geldwäsche und Erpressung schuldig gesprochen hatte.

Das Strafmaß und der Schuldspruch

Die Urteilsverkündung am Montag fiel knapp zwei Jahre nach dem Schuldspruch aus dem Jahr 2024. Zu diesem Zeitpunkt war allein noch die Höhe des Strafmaßes offen, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Bei der Verkündung im voll besetzten Saal jubelten dem 56-jährigen Chinesen vor allem eigene Anhänger zu, die Plätze bis auf den letzten Stuhl füllten.