Ein Ausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags hat sich am Dienstag mit dem geplanten Einstieg des US-Unternehmens Lyten bei der insolventen Northvolt-Baustelle nahe Heide befasst, während Wirtschafts- und Oppositionspolitiker eine belastbare Entscheidungsgrundlage anmahnten.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll Lyten für den Standort rund 60 Millionen Euro zahlen. Der etwa 100 Hektar große Bauplatz mit Baurecht war nach der Northvolt-Insolvenz von Gutachtern auf mindestens 11 Millionen Euro taxiert worden. Northvolt hatte dort ursprünglich eine Batteriefabrik mit 3.000 Arbeitsplätzen geplant. Lyten-Chef Dan Cook hatte bereits im März nach einem Besuch der Landesregierung in Kiel angekündigt, zunächst etwa 1.000 Stellen schaffen zu wollen – deutlich weniger als ursprünglich vorgesehen.