Die Landesverkehrswacht Berlin hat zum Schulstart am Montag zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr aufgerufen, während die Senatsverkehrsverwaltung Vorwürfe zu vermeintlichen Gefahrenstellen zurückwies.
Pünktlich zum ersten Schultag nach den Sommerferien appellierte die Landesverkehrswacht Berlin an Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, insbesondere auf die rund 30.000 Erstklässler der Stadt Rücksicht zu nehmen. Die Ehrenamtlichen wiesen darauf hin, dass Kinder im Straßenverkehr Routinen brauchen und sich auf die Aufmerksamkeit der Erwachsenen verlassen müssen.
Schon in den vergangenen Tagen hatten freiwillige Helferinnen und Helfer der Verkehrswacht an zahlreichen Grundschulen sogenannte Schulwegtrainings durchgeführt. Dabei üben die Kinder gemeinsam mit geschulten Begleitern den Weg zur Schule und lernen, wie sie Kreuzungen, Einmündungen und Bordsteinkanten sicher meistern. Die Aktion soll im Verlauf der ersten Schulwochen fortgesetzt werden.
