Die Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden hat öffentlich vor einer prekären Haushaltslage gewarnt, die den Studienbetrieb grundlegend verändern könnte.
Die Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden hat in einer Stellungnahme Alarm geschlagen. Trotz einer zugesagten Grundfinanzierungsgarantie seien die laufenden Kosten der Hochschule nicht vollständig gedeckt, heißt es. Ab dem Jahr 2029 könne die HfBK die entstehenden Defizite nicht mehr aus eigenen Reserven ausgleichen.
Rektor warnt vor Einschnitten bei Lehre und Forschung
Rektor Oliver Kossack beschrieb die Lage der HfBK im Gespräch mit MDR KULTUR als „prekär“. Er warnte, dass Einschnitte bei den Personalkosten sich unmittelbar auf die Betreuung der Studierenden sowie auf die Qualität von Lehre, künstlerischer Praxis, Forschung und Transfer auswirken würden. „Wir stehen vor strukturellen Herausforderungen, die den Studienbetrieb grundlegend verändern würden“, sagte Kossack.
