Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Christopher Murray vom Institute for Health Metrics and Evaluation der University of Washington in Seattle hat in einer Analyse von Daten aus 204 Ländern und Regionen festgestellt, dass die Lebenserwartung zwischen 1990 und 2023 weltweit deutlich gestiegen ist, der Anteil der in Krankheit verbrachten Lebensjahre jedoch ebenfalls zugenommen hat.

Globale Daten aus 204 Ländern

Die im Fachjournal „The Lancet Public Health" veröffentlichte Studie wertet Daten aus 204 Ländern und Regionen für den Zeitraum von 1990 bis 2023 aus. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die durchschnittliche Lebenserwartung zur sogenannten Gesundheitsspanne entwickelt hat – also zur Anzahl der Jahre, die ein Mensch in guter Gesundheit verbringt. Das Ergebnis fällt zwiespältig aus: Die Menschen werden älter, aber sie verbringen zugleich mehr Jahre mit Krankheiten und Beschwerden.