Rund 200 Künstler, Veranstalter, Schauspieler, Produzenten und Crew-Mitglieder haben in einem offenen Brief an die Bundesregierung schärfere Regeln gegen den kommerziellen Wiederverkauf von Tickets auf Plattformen wie Viagogo, StubHub oder Ticombo gefordert.
Unter dem Titel „Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein“ wendet sich die Interessenvertretung Pro Musik mit klaren Forderungen an die Politik. Zu den Unterzeichnern gehören nach Angaben des Verbands unter anderem Nina Chuba, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Max Giesinger, Lea, Johannes Oerding, AnnenMayKantereit und Kraftklub. Die Branche verlangt ein Verbot des unautorisierten kommerziellen Ticketweiterverkaufs, Transparenzpflichten für Plattformen, ein Verbot des Leerverkaufs, eine Preisobergrenze von 25 Prozent Aufschlag auf den Originalpreis sowie wirksame Identifizierungspflichten für gewerbliche Verkäufer.
