Der Gläubigerschutzverband KSV1870 warnt vor erheblichen Lücken in der Cybersicherheit heimischer Unternehmen. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, sind 17 Prozent aller Firmen in Österreich nicht ausreichend auf potenzielle Cyberattacken vorbereitet.

Betroffene Branchen und gesetzliche Vorgaben

Besonders betroffen sind systemrelevante Institutionen und Unternehmen, darunter Energieversorger und der Lebensmittelhandel. Diese müssen sich auf die neue EU-Richtlinie "NIS-2" vorbereiten, die strengere Sicherheitsvorkehrungen vorschreibt.

"Das Gesetz, mit dem die EU-Richtlinie 'NIS-2' umgesetzt wird, soll systemrelevante Institutionen und Unternehmen auf potenzielle Cyberattacken vorbereiten", heißt es in der Analyse des KSV1870. Die Richtlinie zielt darauf ab, die digitale Resilienz kritischer Infrastrukturen zu stärken und europaweit einheitliche Standards zu schaffen.