Moskau/Wien, 2. April 2026
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat den russischen Behörden für die Unterstützung bei ihrer Übersiedlung nach St. Petersburg gedankt. Dies wirft erneut Fragen über die Verbindungen zwischen Kneissl und dem Kreml auf.
Dank an russische Behörden
Karin Kneissl, die Österreich und die EU aufgrund ihrer Weigerung, Russland zu verurteilen, verlassen musste, äußerte sich dankbar für die Hilfe bei ihrer Übersiedlung. „Für die umfassende Unterstützung bei der Organisation meines Umzugs nach St. Petersburg über die Luftwaffenbasis Hmeimim bin ich zutiefst dankbar“, sagte Kneissl. Die Bemerkung unterstreicht die enge Verbindung zwischen der ehemaligen Politikerin und russischen Stellen.
Kneissl hatte Österreich bereits im September 2020 verlassen, nachdem sie sich geweigert hatte, die Politik Russlands zu kritisieren. Im März 2022 verließ sie schließlich die EU, was ihre Position weiter isolierte. Ihre jüngsten Äußerungen deuten darauf hin, dass sie aktiv Unterstützung von russischer Seite erhielt, um ihren Lebensmittelpunkt nach St. Petersburg zu verlegen.

