Die FPÖ steht wegen der Beschäftigung des wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilten Rene Schimanek beim Freiheitlichen Bildungsinstitut (FBI), der parteinahen Bildungsakademie, in der Kritik von ÖVP, SPÖ und Grünen.
Wie die Zeitung "Standard" am Mittwoch berichtete, ist der frühere FPÖ-Stadtrat aus Langenlois, Rene Schimanek, seit dem Vorjahr Mitarbeiter des Freiheitlichen Bildungsinstituts. Die FPÖ verwies gegenüber der Austria Presse Agentur auf eine Stellungnahme von FBI-Geschäftsführer Fritz Simhandl. Simhandl bestätigte demnach die Anstellung und wies Vorwürfe zurück.
Simhandl erklärte wörtlich: "Rene Schimanek ist Mitarbeiter des Freiheitlichen Bildungsinstituts und hat sich als solcher keinerlei Fehlverhalten geleistet. Auch die Verurteilung aufgrund der Parte seines verstorbenen Vaters hat nichts mit seinem Dienstverhältnis zum FBI zu tun." Schimanek sei demnach als Mitarbeiter des FBI tätig, die Verurteilung stehe im Zusammenhang mit der Todesanzeige seines verstorbenen Vaters und berühre seine Tätigkeit im Institut nicht.
