Der Koalitionsausschuss von Union und SPD will per Bundesgesetz verhindern, dass einzelne Länder große Wohnungskonzerne vergesellschaften – und erntet dafür parteiinterne Kritik aus Berlin.

Der Beschluss des Koalitionsausschusses

Die Bundesregierung plant, die Enteignung von Wohnungskonzernen in den Ländern gesetzlich zu unterbinden. Wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Beschluss des Koalitionsausschusses hervorgeht, soll durch ein Bundesgesetz geregelt werden, „dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist“. Begründet wird der Schritt mit dem Ziel, den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden.