Seit der Einführung kostenloser Kassenplätze für klinisch-psychologische Therapien im Jänner 2026 haben sich österreichweit bereits 6.500 Menschen angemeldet.

Hohe Nachfrage und regionale Unterschiede

Die ersten 100 Tage des neuen Angebots zeigen deutlich, wie groß der Bedarf an psychologischer Unterstützung ist. Laut aktuellen Daten wurden österreichweit 13.000 Dokumente und Befunde geprüft und klassifiziert. Besonders hoch ist die Nachfrage in Wien, gefolgt von der Steiermark und Kärnten. Vorarlberg hingegen schneidet bisher deutlich unterdurchschnittlich ab.

Frauen machen mit mehr als 65 Prozent den Großteil der Anmeldungen aus. Die Altersverteilung zeigt, dass 46 Prozent der Klienten zwischen 20 und 40 Jahre alt sind, während 33 Prozent der 40- bis 60-Jährigen und sieben Prozent der über 60-Jährigen das Angebot nutzen. Auch Kinder und Jugendliche sind vertreten: 14 Prozent der Anmeldungen entfallen auf die Altersgruppe von drei bis 20 Jahren.