Am Sitz des UNO-Klimasekretariats in Bonn haben am Montag zweiwöchige Verhandlungen auf Fachebene über die Senkung der Treibhausgasemissionen und die internationale Klimafinanzierung begonnen.

Die zehntägige Konferenz in Bonn dient der Vorbereitung der nächsten UNO-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird (COP31). Für die Konferenz sind mehr als 6.500 Teilnehmer aus 186 Ländern angemeldet. Bonn ist der Sitz des UNO-Klimasekretariats, das die internationale Klimapolitik koordiniert.

Bundesumweltminister Schneider, der SPD-Politiker, betonte zum Auftakt die Bedeutung der multilateralen Zusammenarbeit. Während weltweit Konflikte zunähmen, arbeite die UNO weiter an gemeinsamen Antworten auf die Klimakrise, sagte er. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Die Vereinten Nationen blieben der zentrale Ort, an dem globale Herausforderungen angegangen würden.