Wärmepumpen sind in deutschen Wohngebäuden im Jahr 2025 erstmals die am häufigsten eingebaute Heizungsart gewesen und haben damit die überwiegend fossil betriebenen Heizkessel überholt, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wertete dafür Daten des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne aus. Im Rahmen des Projekts werden seit 2021 jährlich 15.000 Haushalte befragt. Demnach ließen 1,9 Prozent der selbstnutzenden Eigentümerhaushalte 2025 eine Wärmepumpe einbauen. Das entsprach dem Niveau von 2024.

IW-Experte Ralph Henger sprach von einer klaren Verschiebung im Markt. „Das ist eine echte Trendwende im Heizungskeller“, sagte Henger. „Wärmepumpen sind beim Heizungstausch inzwischen die erste Wahl. Die Geräte waren 2025 in deutschen Wohngebäuden erstmals die am häufigsten eingebaute Heizungsart.“ Für 2026 erwartet Henger, dass die Wärmepumpe beim Heizungstausch die Nummer eins bleibt und ihren Vorsprung ausbaut.