Der Präsident des italienischen Fußballverbandes, Giovanni Malagò, hat am Dienstag in Rom die Rückkehr von Roberto Mancini als Chefcoach der italienischen Fußballnationalmannschaft bekannt gegeben.

Rückkehr nach drei Jahren

Die Nachricht markiert das vorläufige Ende einer rund viermonatigen Suche nach einem neuen Nationaltrainer. Der Posten des „Commissario Tecnico“ – so die offizielle Bezeichnung – war bereits seit Anfang April vakant, nachdem Gennaro Gattuso nach der verpassten WM-Qualifikation gegen Bosnien und Herzegowina zurückgetreten war.

Mancini kehrt nach drei Jahren in Saudi-Arabien und Katar auf den Trainerposten zurück. Zunächst hatte er sich vor drei Jahren trotz bestehenden Vertrages plötzlich als Teamchef nach Saudi-Arabien verabschiedet. Bei den Saudis hielt er sich allerdings nur 14 Monate. Wegen der enttäuschenden sportlichen Bilanz beendeten Mancini und der saudische Verband die Zusammenarbeit im Oktober 2024 einvernehmlich. Er blieb jedoch nur etwas mehr als ein Jahr. Dann wechselte er – sicher ebenfalls gegen gutes Geld – nach Katar zum Verein al-Sadd, wo er zuletzt mit Al-Sadd immerhin nationaler Meister wurde. In Katar war Mancini zuletzt mit Al-Sadd immerhin nationaler Meister.