Der italienische Fußballverband hat die erneute Verpflichtung von Roberto Mancini als Cheftrainer der Nationalmannschaft bekannt gegeben, nachdem Mancini sich öffentlich für Versäumnisse in der Vergangenheit entschuldigt hatte.
Mancini, der bereits zwischen 2018 und 2023 die italienische Auswahl betreut hatte, übernimmt damit zum zweiten Mal die Verantwortung für die Squadra Azzurra. Sein neues Amt tritt er in einer Phase an, in der der Verband nach enttäuschenden Auftritten und einem sportlichen Neuanfang sucht. Schon unmittelbar nach der Bekanntgabe äußerte er sich reumütig zu seinem ersten Engagement.
„Es gab damals einen Mangel an Kommunikation zwischen mir und (dem damaligen Präsidenten Gabriele) Gravina. Hätten wir miteinander gesprochen, wäre alles anders gekommen. So ist es nun einmal gelaufen. Es tut mir sehr leid“, sagte Mancini. Die englische Originalfassung lautet: „There was a lack of communication between me and (then-president Gabriele) Gravina. If we had spoken with each other, everything would have turned out differently. That's just how it went. I am very sorry.“ Mit diesen Worten räumte er Fehler ein, die in der Fachöffentlichkeit als Mitursache für das vorzeitige Ende seiner ersten Amtszeit gelten.
