Die 125 Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) beraten am Freitag in einer nicht-öffentlichen Sondersitzung in New York über die mögliche Absetzung von Chefankläger Karim Khan, dem sexuelle Übergriffe gegen eine Mitarbeiterin vorgeworfen werden.

Hintergrund der Vorwürfe

Die Versammlung der Vertragsstaaten befasst sich mit einem Disziplinarverfahren gegen den britischen Juristen, der das Amt seit 2021 innehat. Anfang Juni war Khan offiziell suspendiert worden; seither ruht seine Tätigkeit bereits seit Mai 2025. Für eine endgültige Entlassung ist eine absolute Mehrheit von 63 der 125 Mitgliedstaaten erforderlich. Die Niederlande haben bereits angekündigt, für eine Absetzung Khans zu stimmen. Wie die Abstimmung am Freitag ausgeht, gilt als offen.