Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Sanktionen gegen Belarus aufgehoben, während Russlands Nationales Olympisches Komitee weiterhin suspendiert bleibt.

Entscheidung des IOC

Die Aufhebung der Sanktionen für Belarus bedeutet, dass belarussische Athleten wieder unter ihrer Flagge und mit voller nationaler Identität an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können. Das IOC begründete diesen Schritt damit, dass Athleten "nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden sollten, einschließlich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt".

Diese Entscheidung folgt auf die bisherige Praxis, bei der nur Einzelsportler aus Belarus und Russland als neutrale Athleten an den Olympischen Spielen in Paris 2024 und den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo teilnehmen durften. Das IOC betonte, dass es weiterhin die Situation in Russland genau beobachtet, insbesondere im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen im Anti-Doping-System.