Bogotá, 25. April 2026 Mehr als 50 Staaten nehmen an einer von Kolumbien und den Niederlanden organisierten Konferenz teil, um über den Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu beraten.

Hintergrund der Konferenz

Die bis zum 29. April laufende Konferenz folgt auf die gescheiterten Verhandlungen der Klimakonferenz (COP30) in Brasilien, bei denen sich die Teilnehmerstaaten nicht auf einen gemeinsamen Fahrplan für den Abschied von Kohle, Öl und Gas einigen konnten. Die aktuelle Zusammenkunft soll nun neue Impulse setzen, um die Klimaziele doch noch zu erreichen.

Unter den Teilnehmern sind neben mehreren europäischen Staaten und der EU auch Norwegen, Großbritannien und Kanada vertreten. Die breite internationale Beteiligung zeigt die Dringlichkeit des Themas, das angesichts der weltweiten Klimakrise immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Internationale Zusammenarbeit im Fokus

Die Konferenz wird von Kolumbien und den Niederlanden gemeinsam organisiert, was die globale Dimension des Themas unterstreicht. Kolumbien, das selbst über bedeutende fossile Ressourcen verfügt, hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz eingenommen. Die Niederlande wiederum gelten als einer der europäischen Staaten mit ambitionierten Plänen für die Energiewende.

Die Teilnahme von Staaten wie Deutschland, Österreich und der Türkei unterstreicht, dass der Ausstieg aus fossilen Energien nicht nur eine Angelegenheit weniger Vorreiterstaaten ist, sondern eine globale Herausforderung darstellt. Auch Kanada und Norwegen, beide wichtige Produzenten von Öl und Gas, sind mit Delegationen vertreten.