Das österreichische Finanzministerium startet am 3. November 2026 in Wien eine Informationskampagne, die Konsumenten und Unternehmen den digitalen Beleg näherbringen soll.
Ziel der Kampagne ist es, die Vorteile digitaler Belege verständlich zu machen und der klassischen Zettelwirtschaft entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Belege elektronisch übermittelt, gespeichert und für steuerliche Zwecke genutzt werden können.
Markus Marterbauer erklärte, eine konsequente Belegverteilung sichere den öffentlichen Finanzen zu. "Nur durch eine konsequente Belegverteilung sei garantiert, dass die von den Konsumenten gezahlte Mehrwertsteuer in die Finanzierung öffentlicher Aufgaben wie Schulen, Krankenhäuser oder den öffentlichen Verkehr fließt."
Steuereinnahmen und öffentliche Aufgaben
Damit richtet sich die Kampagne nicht allein an Konsumenten, sondern auch an den Handel und andere Unternehmen, die Belege ausstellen. Elektronische Belege sollen den Austausch von Papierbelegen ersetzen und administrative Abläufe vereinfachen.
Das Amt für Betrugsbekämpfung und Verbrechensbekämpfung führte bereits im Oktober intensive Kontrollen in ganz Österreich durch. Diese Prüfungen begleiteten die Informationskampagne und dienten dazu, die Umsetzung der Regeln zu kontrollieren.
Kontrollen im Oktober
Die Kontrollen fanden flächendeckend statt, also in mehreren Teilen des Landes. Die verfügbaren Fakten nennen weder die Zahl der überprüften Betriebe noch das Ergebnis der Maßnahmen oder eine mögliche Ahndung.
