Das indische Start-up Skyroot Aerospace hat mit der Vikram-1 erstmals eine privat entwickelte indische Trägerrakete in die Erdumlaufbahn gebracht und sechs Nutzlasten in rund 450 Kilometern Höhe ausgesetzt.
Die mehrstufige Rakete hob kurz nach 12:00 Uhr Ortszeit vom Satish Dhawan Space Centre an Indiens Ostküste ab, wie Live-Bilder indischer Sender zeigten. Bei der Mission mit dem Namen "Aagman" – Sanskrit für "Ankunft" – handelte es sich um einen Testflug, mit dem die kommerzielle Einsetzbarkeit der Rakete überprüft werden sollte.
An Bord befanden sich insgesamt sechs Nutzlasten, darunter ein Roboterarm zur Bergung von Weltraummüll in der Umlaufbahn sowie kleinere Satelliten. Die Vikram-1 ist nach Angaben des Unternehmens für Kleinsatelliten mit einem Gewicht von bis zu 350 Kilogramm ausgelegt und soll künftig Satelliten auf Abruf ins All befördern.
