Nach neuen CDC-Zahlen aus Atlanta verweigern immer mehr Eltern in den USA Impfungen für ihre Kinder, was die Schwelle zur Gemeinschaftsimmunität bei Masern und anderen Krankheiten zunehmend gefährdet.

Was die neuen CDC-Zahlen zeigen

Die Impfquoten bei Vorschulkindern in den USA sind laut CDC-Daten weiter gesunken. Mehrere Routineimpfungen erreichten im vergangenen Erhebungszeitraum die Schwelle von 95 Prozent nicht mehr, die Fachleute für eine wirksame Gemeinschaftsimmunität als nötig erachten. Besonders betroffen sind einzelne Bundesstaaten und Regionen, in denen die Quoten teils deutlich unter den Empfehlungen liegen.

Der Präsident der American Academy of Pediatrics, Andrew Racine, schlug gegenüber der Washington Post Alarm. Er sagte: "Bei einigen Krankheiten wie Masern kann selbst ein geringer Rückgang der Impfquote zu mehr Ausbrüchen führen, weil für eine Gemeinschaftsimmunität mehr als 95 Prozent der empfänglichen Personen immunisiert sein müssen." Sinke die Quote, könne das Virus in Schulen, Kitas und Gemeinden wieder Fuß fassen.