Ein Hongkonger Gericht ordnete im Jahr 2024 die Liquidation der Muttergesellschaft von Evergrande an, nachdem das Unternehmen und seine Gläubiger sich nicht auf eine Umschuldung einigen konnten. Damit wurde ein Kapitel einer der größten Unternehmenspleiten Chinas abgeschlossen.

Hintergrund des Verfahrens

Die Abwicklungsverfügung wurde erlassen, nachdem wiederholt Versuche scheiterten, eine Einigung zwischen dem Unternehmen und seinen Gläubigern zu vermitteln. Die in Hongkong börsennotierte und auf den Cayman-Inseln eingetragene Muttergesellschaft von Evergrande war zum Mittelpunkt eines milliardenschweren Sanierungsversuchs geworden, der letztlich nicht abgeschlossen werden konnte.