Holzleitner hat in Wien erneut mehr Lohntransparenz in Österreich gefordert und dabei auf die anhaltende Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen verwiesen.
Einkommenslücke als Ausgangspunkt
Die Forderung nach mehr Lohntransparenz stand im Zentrum der aktuellen Debatte, die Holzleitner am Donnerstag in Wien anheizte. Sie verwies auf die nach wie vor bestehende Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt. Für Holzleitner ist diese Lücke das "Ergebnis eines Arbeitslebens voller Ungleichheit", in dem Frauen weniger verdienen, den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit übernehmen und öfter in Teilzeit arbeiten.
Holzleitner sieht in verpflichtenden Einkommensberichten einen zentralen Hebel, um die strukturellen Ursachen der Lohnunterschiede sichtbar zu machen. Solche Berichte, wie sie auch in der europäischen Lohntransparenzrichtlinie vorgesehen sind, sollen Unternehmen verpflichten, ihre Verdienststrukturen offenzulegen. Damit werde sichtbar, in welchen Bereichen Frauen systematisch weniger verdienten als Männer.
