Ein Heißluftballon in Form eines Schraubenziehers hat am Samstagvormittag über dem Zeller See an Höhe verloren und ist mit Hilfe eines Polizeiboots und weiterer Einsatzkräfte sicher an Land gebracht worden; die drei Insassen blieben unverletzt.

Notruf über dem See

Ein Heißluftballon in Form eines Schraubenziehers verlor am Samstagvormittag über dem Zeller See an Höhe. Wie die Wasserrettung Zell am See mitteilte, setzte der Ballonpilot um 8.46 Uhr den Notruf ab, nachdem das Luftfahrzeug im Sinkflug über das Wasser geraten war. Zunächst war unklar, wie viele Personen sich an Bord befanden und ob andere Seenutzer gefährdet waren.

Ein Polizeiboot erreichte den Ballon, der sich noch knapp über der Wasseroberfläche befand, und schleppte ihn mit einem Seil in Richtung Ufer. Am Sportplatz unterstützten Einsatzkräfte der Wasserrettung die sichere Landung des Luftfahrzeugs.

Rettung mit Boot und Seil

Neben der Wasserrettung wurden auch Feuerwehr und Polizei alarmiert. Der Einsatz mehrerer Rettungsorganisationen gleichzeitig zeigt, wie rasch die Alarmierungskette am Zeller See bei einem Notfall über dem Wasser greift. Die Badesaison ist die Haupteinsatzzeit der Wasserrettung – die Region ist zu dieser Zeit auf solche Szenarien vorbereitet.