Ein dreijähriger Junge wurde am Samstag gegen 12:30 Uhr in der Hartlgasse in Wien-Brigittenau bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt.
Der Bub war mit einem Tretroller auf dem Gehsteig unterwegs, als ein Pkw aus einer Garage fuhr und es zur Kollision kam. Der Junge erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.
Ein zufällig anwesender Arzt leistete sofort Erste Hilfe, bis der professionelle Rettungsdienst eintraf. Der Dreijährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von der Polizei untersucht. Zeugen werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden.
Der Vorfall ereignete sich in einem Wohngebiet, wo die Geschwindigkeit von Fahrzeugen normalerweise begrenzt ist. Dennoch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, besonders wenn Autos aus Grundstücksausfahrten kommen.
Untersuchungen laufen
Experten betonen die Wichtigkeit von besonderer Vorsicht im Straßenverkehr, besonders in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen und Kindergärten.
Eltern werden dazu aufgerufen, ihre Kinder im Straßenverkehr besonders zu beaufsichtigen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen.
Der kleine Patient befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Ärzte kämpfen um sein Leben.
Experten fordern mehr Sicherheit
Die Gemeinde Wien hat in den letzten Jahren vermehrt auf Verkehrsberuhigungsmaßnahmen gesetzt, doch solche Unfälle zeigen, dass noch mehr getan werden muss.
Verkehrsexperten fordern eine bessere Sichtbarkeit von Kindern im Straßenverkehr, etwa durch reflektierende Kleidung oder spezielle Markierungen auf Tretrollern.
Der Unfall hat die Anwohner der Hartlgasse schwer erschüttert. Viele fragen sich, wie solche Tragödien in Zukunft verhindert werden können.

