Eine von Westen heranziehende Unwetterfront beendet am Sonntag die Hitzewelle in Deutschland und bringt verbreitet schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen mit sich.
Unberechenbare Gewitterzellen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für zahlreiche Regionen Deutschlands amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Betroffen sind zunächst der Westen und die Mitte des Landes, im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt der Gewitter in den Süden und Nordwesten. Ein DWD-Meteorologe betonte die Unberechenbarkeit der Lage: „Es müssen alle damit rechnen. Wer getroffen wird, das müssen wir sehen.“
Die Meteorologen rechnen mit enormen Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit. Örtlich können zwischen 80 und 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In schweren Gewittern sind innerhalb einer Stunde um die 40 Liter pro Quadratmeter wahrscheinlich, bereits bei normalen Schauern sind es bis zu 25 Liter. Diese Wassermassen bergen ein hohes Risiko für überflutete Keller und Straßen.
