Wetter Österreich neue Woche: Wechselhaft, Schauer, Gewitter | nachrichten360
Wetter in Österreich und Hessen: Neue Woche beginnt wechselhaft mit Schauern und Gewittern
Wien, 04 Juni 2026
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Kurzfassung
Die neue Woche startet in Österreich und Teilen Deutschlands mit einem durchwachsenen Wettermix aus Sonne, Wolken, Schauern und Gewittern. Meteorologen erwarten erst im Verlauf der kommenden Tage eine schrittweise Wetterbesserung mit sommerlichen Temperaturen.
Wien, 04 Juni 2026
In Österreich und angrenzenden Regionen Deutschlands beginnt die neue Woche wechselhaft: Sonne, Wolken, Schauer und einzelne Gewitter wechseln sich ab, bevor zur Wochenmitte eine Wetterberuhigung mit sommerlichen Temperaturen in Aussicht gestellt wird.
Wetterlage zu Wochenbeginn
Der Wettercharakter präsentiert sich zu Wochenbeginn in Österreich und den angrenzenden Regionen ausgesprochen abwechslungsreich. Wie der hr-Meteorologe Mark Eisenmann am Dienstag mitteilte, zeigt sich das Wetter in den kommenden Tagen durchzogen, ehe im Verlauf der neuen Woche mit einer schrittweisen Erwärmung zu rechnen ist. Die Wetteraussichten umfassen demnach Sonne, Wolken, Regen und in höheren Lagen auch Schnee, wobei die Unterschiede zwischen den Regionen teils erheblich ausfallen können.
Bereits am Dienstag zeigte sich ein typisches Bild für die Jahreszeit: Nach einem freundlichen und warmen Start entwickelten sich am Nachmittag und Abend kräftige Niederschläge, die spürbar kühlere Luft in die Region brachten. Diese Mischung aus anfänglicher Wärme und nachfolgender Abkühlung mit Schauern setzte den Auftakt für die wechselhafte Wetterphase, die sich über mehrere Tage hinziehen sollte.
Donnerstag an Fronleichnam: wechselhaft und windig
Am Donnerstag, dem Feiertag Fronleichnam, kündigt der hr-Meteorologe ein weiterhin wechselhaftes und windiges Wetter an. Der Himmel zeigt sich laut Prognose überwiegend bewölkt, gelegentlich lockern die Wolken auf und lassen die Sonne durchscheinen. Schauer und Gewitter treten wiederholt auf, die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 16 und höchstens 22 Grad Celsius. Damit liegen die Werte deutlich unter dem, was sich viele Menschen in den vergangenen Wochen bereits gewohnt waren. Eisenmann formulierte es gegenüber hr so: „Das ist deutlich kühler, als wir es schon mal gewohnt waren.“
Auch der Brückentag am Freitag steht meteorologisch im Zeichen unbeständigen Wetters. Die Vorhersage sieht Sonnenschein, dichte Wolkenfelder, vereinzelte Schauer sowie kurze Gewitter, wobei die Temperaturen erneut bis zu 21 Grad Celsius erreichen können. Wer draußen Aktivitäten plant, sollte daher die kurzfristigen Prognosen im Blick behalten und mit Wetterumschwüngen rechnen.
Wochenende: leichte Entspannung am Samstag
Für den Samstag zeichnet sich nach Einschätzung von Eisenmann eine leichte Entspannung ab. „Der Samstag könnte ein Tickchen freundlicher werden“, sagte der Meteorologe. Es ist ein Mix aus Sonne und Wolken zu erwarten, wobei die Zahl der Schauer insgesamt zurückgeht. Die Höchsttemperaturen bleiben mit Werten zwischen 17 und 22 Grad Celsius jedoch weiterhin gedämpft.
Am Sonntag setzt sich das leicht wechselhafte Muster fort: Sonne, Wolken und kurze Gewitter wechseln einander ab, die Temperaturen steigen geringfügig auf 18 bis 23 Grad Celsius. Damit bewegt sich das Wetter am Wochenende insgesamt auf einem Niveau, das für Anfang Juni in vielen Regionen als eher kühl empfunden wird.
Ausblick auf die neue Woche
Einen Hoffnungsschimmer für Wärme liefert Eisenmanns Ausblick auf die kommende Woche. Er kündigte an: „Wir erwarten tageweise sommerliches Wetter mit etwas höheren Temperaturen.“ Tag für Tag soll sich demnach das Wetter beruhigen und die Temperaturen allmählich ansteigen, sodass zumindest phasenweise sommerliche Bedingungen zurückkehren könnten. Bis dahin empfiehlt sich eine wetterangepasste Kleidung und ein Blick auf die aktuellen Vorhersagen.
Parallel zu den hr-Prognosen für Hessen weist auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf eine markante Gewitterlage hin, die am Berichtstag Teile Baden-Württembergs betrifft. Eine Kaltfront zieht demnach von Westen heran, und im Tagesverlauf steigt die Gewitterwahrscheinlichkeit im gesamten Bundesland deutlich an. Vor allem am südlichen Schwarzwald und am Alpenrand rechnen die DWD-Meteorologen mit örtlich schweren Gewittern, die mit großem Hagel und kräftigen Windböen einhergehen können.
DWD warnt vor Gewittern in Baden-Württemberg
Der Tag beginnt nach DWD-Angaben zunächst freundlich mit Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad Celsius. Im Laufe des Nachmittags verschärft sich die Lage jedoch, wenn die Kaltfront auf die warmen Luftmassen trifft und die Gewitterbildung verstärkt. Lokal sind Unwetter mit großem Hagel und Sturmböen möglich, weshalb Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Regionen die Warnungen aufmerksam verfolgen sollten.
Auch am Mittwoch bleibt die Wetterlage in Baden-Württemberg laut DWD unbeständig. Erneut können einzelne Gewitter auftreten, besonders in den Nachmittagsstunden. Der Donnerstag zeigt sich ebenfalls unruhig, sodass sich die wechselhafte Phase über mehrere Tage erstreckt. Erst mit dem möglichen Eintreffen eines neuen Hochdruckgebiets in der kommenden Woche zeichnet sich nach Einschätzung der Meteorologen eine spürbare Wetterberuhigung ab.
Für Österreich selbst nennen die vorliegenden Wetteraussichten ebenfalls ein Spektrum an Wetterphänomenen, das je nach Region unterschiedlich ausfällt. Während in den Niederungen überwiegend Regen und Gewitter zu erwarten sind, kann es in höheren Lagen, etwa im Tiroler Oberland, auch Schneefälle geben. Diese regionalen Unterschiede erfordern von Reisenden und Ausflüglern eine genaue Beobachtung der lokalen Prognosen.
Hinweise für Aktivitäten und Landwirtschaft
Draußen-Aktivitäten wie Wanderungen, Radtouren oder Gartenarbeit sollten in den kommenden Tagen flexibel geplant werden. Die hohe Wahrscheinlichkeit von Schauern und Gewittern, insbesondere am Nachmittag und Abend, macht es ratsam, Ersatzpläne bereitzuhalten und bei aufziehenden Gewittern Schutz in festen Gebäuden zu suchen. Die Kombination aus kühleren Temperaturen und Niederschlägen kann zudem die Wassertemperaturen in Seen und Flüssen beeinflussen.
Für die Landwirtschaft in den betroffenen Regionen ist die Wetterlage ebenfalls von Bedeutung. Die Niederschläge können einerseits die Böden auffrischen, andererseits stellen Hagel und Sturmböen ein Risiko für empfindliche Kulturen dar. Insbesondere in obst- und weinanbauenden Gebieten am Alpenrand besteht erhöhte Vorsicht, weshalb Landwirtinnen und Landwirte die Warnmeldungen des DWD und vergleichbarer Dienste aufmerksam verfolgen sollten.
Insgesamt zeigt sich die Wetterlage in Österreich und angrenzenden Regionen Deutschlands in der neuen Woche von ihrer unbeständigen Seite. Erst im Verlauf der kommenden Woche ist nach den Worten von Mark Eisenmann mit einer Wetterberuhigung und höheren Temperaturen zu rechnen, sodass der Sommer dann möglicherweise wieder Fahrt aufnimmt. Bis dahin prägen Wolken, Schauer und gelegentliche Gewitter das Wettergeschehen.
Die Wetteraussichten verdeutlichen, wie rasch sich Großwetterlagen in der Übergangszeit zwischen Frühling und Sommer umstellen können. Der Wechsel zwischen warmen Phasen, kühleren Abschnitten und teils heftigen Gewittern ist typisch für den Juni in Mitteleuropa und erfordert eine flexible Tagesplanung. Mit dem angekündigten Hochdruckeinfluss in der Folgewoche bestehen jedoch gute Aussichten auf eine Rückkehr sommerlicher Verhältnisse.
Fragen & Antworten
Wer ist Mark Eisenmann?
Mark Eisenmann ist Meteorologe beim Hessischen Rundfunk (hr) und hat die Wetterprognose für die kommenden Tage erstellt.
Wie wird das Wetter an Fronleichnam in Hessen?
Am Donnerstag (Fronleichnam) wird es wechselhaft und windig mit vielen Wolken, etwas Sonne, Schauern und Gewittern bei Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad Celsius.
Wann ist laut Prognose mit einer Wetterbesserung zu rechnen?
Der hr-Meteorologe Mark Eisenmann kündigt an, dass im Verlauf der neuen Woche tageweise sommerliches Wetter mit etwas höheren Temperaturen erwartet wird.