Die Preise für Haushaltsenergie sind im März im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent gestiegen, während sie gegenüber Februar sogar eine Steigerung von 9,1 Prozent verzeichneten. Dies geht aus aktuellen Daten der Österreichischen Energieagentur (AEA) hervor.

Preisentwicklung bei Energieträgern

Die starke Teuerung bei Haushaltsenergie wird vor allem durch die Preisanstiege bei Heizöl und Strom getrieben. Die AEA bestätigte, dass die Kosten für diese Energieträger im März deutlich höher lagen als noch im Februar. Besonders auffällig ist der Anstieg um 9,1 Prozent innerhalb eines Monats, der Verbraucherinnen und Verbraucher vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen stellt.

Im Gegensatz dazu blieb die Preisentwicklung bei Fernwärme stabil. Hier gab es lediglich einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent. Diese Differenz zeigt, wie unterschiedlich sich die Energiepreise je nach Träger entwickeln können.

Auswirkungen auf Haushalte

Die steigenden Energiekosten belasten insbesondere einkommensschwache Haushalte. Die AEA wies darauf hin, dass die Preissprünge bei Heizöl und Strom viele Familien zwingen, ihren Verbrauch zu überdenken oder alternative Lösungen zu suchen.

Brennholz und Pellets werden als mögliche Alternativen diskutiert, doch auch hier sind die Preise nicht stabil. Experten raten dazu, langfristige Strategien zur Energieeffizienz zu entwickeln, um den finanziellen Druck zu mindern.