Die Preise für Haushaltsenergie sind in Österreich von Februar auf März deutlich gestiegen, wobei Heizöl mit einem Anstieg von 42,8 Prozent den größten Sprung verzeichnete.

Energiepreisindex steigt um 9,1 Prozent

Der Energiepreisindex (EPI) erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 9,1 Prozent, wie die Österreichische Energieagentur (AEA) mitteilte. Auf das Jahr gerechnet verteuerte sich die Haushaltsenergie um 6,2 Prozent. Die aktuellen Entwicklungen sind maßgeblich auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückzuführen, der zu Einschränkungen bei Öl- und Gaslieferungen geführt hat.

Besonders betroffen sind fossile Brennstoffe: Heizöl verteuerte sich nicht nur im Monatsvergleich um 42,8 Prozent, sondern auch im Jahresvergleich um 38,2 Prozent. Diesel kostete im März 23,9 Prozent mehr als im Februar, während der Benzinpreis um 14,8 Prozent stieg. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise für Diesel um 21,9 Prozent und für Benzin um 12,1 Prozent.

Unterschiedliche Entwicklungen bei erneuerbaren Energien

Während fossile Energieträger stark anstiegen, gab es bei einigen erneuerbaren Energien moderate Preiserhöhungen. Holzpellets wurden um 0,9 Prozent teurer, Brennholz um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich stiegen die Pelletpreise jedoch um 27,9 Prozent, während Brennholz nur um 0,2 Prozent teurer wurde.

Eine positive Entwicklung gab es bei Strom und Fernwärme: Die Strompreise sanken im Monatsvergleich um 0,5 Prozent und lagen im Jahresvergleich sogar 8,3 Prozent unter dem Niveau des März 2025. Fernwärme kostete im März 0,1 Prozent weniger als im Februar, allerdings stieg der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent.