Im Vorjahr sind in Österreich 1575 Menschen Opfer gewaltbezogener Hasskriminalität geworden, wie aus dem vor wenigen Wochen veröffentlichten "Hate Crime Bericht 2025" des Innenministeriums hervorgeht.

Die jährliche Bilanz weist eine deutliche Mehrheit der Betroffenen als österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus. Die Taten wurden überwiegend mit rassistischen, antisemitischen oder homofeindlichen Motiven verübt, wobei der Bericht Vorurteile aufgrund der vermuteten sexuellen Orientierung als eines der häufigsten Tatmotive nennt.

Besonders schwer wiegt der Umstand, dass fast einem Viertel der aufgrund ihrer vermuteten sexuellen Orientierung von Gewalt Betroffenen Körperverletzungen zugefügt wurden (23 Prozent). Diese Zahl macht deutlich, dass sich hinter den abstrakten Statistiken reale körperliche Schäden für die Betroffenen verbergen.