Weltanschauung und nationale oder ethnische Herkunft waren im Jahr 2025 die häufigsten Motive für vorurteilsmotivierte Straftaten in Österreich, wie aus dem am Montag veröffentlichten Lagebericht Hate-Crime des Innenministeriums hervorgeht.

Laut dem Bericht wurden im vergangenen Jahr 6.751 registrierte Hassverbrechen erfasst, eine Zahl, die annähernd gleich blieb wie 2024 mit 6.786 Delikten. Insgesamt wurden 7.327 Vorurteilsmotive identifiziert, wobei mehrere Motive pro Tat möglich sind. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) führte die Zahlen in einer Aussendung an.

An erster Stelle der Motive steht die Weltanschauung mit 4.009 erfassten Fällen. Das Innenministerium ordnet dieser Kategorie auch die Ablehnung politischer Parteien und westlicher Demokratien zu. Auf Platz zwei folgt die nationale oder ethnische Herkunft mit 1.523 Nennungen.