Im Hamburger Hafen haben das Landeskriminalamt (LKA) Hamburg und die Zollfahndung rund 1,5 Tonnen Crystal Meth sichergestellt, die in Reis-Packungen versteckt nach Pakistan transportiert werden sollten.
Den Fahndern fiel demnach eine Lieferung mit rund 1,5 Tonnen der synthetischen Droge Crystal Meth in die Hände. Das Rauschgift war nach Angaben der Ermittler in Verpackungen mit der Aufschrift Reis deklariert. Crystal Meth zählt zu den besonders gefährlichen und suchterzeugenden Substanzen, deren Handel in Europa seit Jahren von Ermittlern bekämpft wird.
Der Schmuggel fiel bei einer Kontrolle im Hamburger Hafen auf, dem größten Seehafen Deutschlands. Containerlieferungen aus aller Welt werden dort routinemäßig überprüft, wobei Drogenfunde in dieser Größenordnung eine Ausnahme darstellen. Die sichergestellte Menge von 1,5 Tonnen entspricht nach Erfahrungswerten von Ermittlern einem Marktwert im niedrigen dreistelligen Millionenbereich und einer Vielzahl potenzieller Konsumenten.
