Wilhelmshaven, 03 Juni 2026

Der deutsche Zoll hat am 9. Februar 2026 am JadeWeserPort in Wilhelmshaven acht Tonnen Kokain im geschätzten Straßenverkaufswert von rund 500 Millionen Euro sichergestellt, wie die Staatsanwaltschaft Aurich und die Generalzolldirektion in Köln mitteilten.

Der Fund im Hafen

Bei der Durchsuchung eines Seecontainers, der laut Frachtpapieren Kakaobohnen enthielt und für Spanien bestimmt war, entdeckte die Kontrolleinheit des Hauptzollamts Oldenburg bei einer Röntgenuntersuchung Unregelmäßigkeiten. Nach dem Öffnen des Containers fanden die Zollbeamten mehr als 400 in schwarze Folie gewickelte Pakete, von denen jedes etwa zwanzig fest gepresste Kokainblöcke enthielt. Um die Täter nicht vorzuwarnen, wurde der Fund aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst geheim gehalten.