Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge hat der Bundesregierung vorgeworfen, bei den Spritpreisen wegzuschauen und Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausreichend vor überhöhten Preisen zu schützen.

Dröge äußerte sich in Berlin kritisch zur aktuellen Preisentwicklung an deutschen Tankstellen. Sie warf der Regierung vor, die Situation zu ignorieren, obwohl viele Autofahrerinnen und Autofahrer unter den steigenden Kosten litten. Ihrer Einschätzung nach müsse die Politik deutlich stärker eingreifen, um sogenannte Preis-Abzocke zu unterbinden.

Konkret forderte die Fraktionschefin schärfere Kontrollen und mehr Transparenz auf dem Kraftstoffmarkt. Sie verwies darauf, dass die Preise an deutschen Tankstellen wiederholt schneller stiegen als der Rohölpreis auf dem Weltmarkt und langsamer wieder fielen. Dieses Muster werde von Verbraucherschützern und Automobilclubs seit Langem kritisiert.