Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Rom für eine Verschärfung der Migrationspolitik demonstriert, während dort der Gründungsparteitag der neuen rechten Partei Futuro Nazionale des früheren Generals Roberto Vannacci stattfand.
Nach Angaben von Berichten zogen etwa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus ganz Italien angereist waren, mit einem Banner durch die Hauptstadt. Auf dem Transparent stand "Remigration und Rückeroberung". Die Demonstrierenden forderten eine erzwungene Rückführung von Migranten in ihre Heimatländer.
An der Kundgebung beteiligten sich den Angaben zufolge auch rechtsextreme und neofaschistische Gruppen wie Casapound. Ein Sprecher der Gruppierung, Luca Marsella, sagte: "Wir wollen die illegalen Einwanderer rauswerfen, weil sie nicht hier sein sollten." Außerdem kündigte er an: "Und weil wir nicht politisch korrekt sind, sagen wir auch, dass wir auch die legalen Einwanderer, die sich offensichtlich nicht angepasst oder integriert haben, nach Hause schicken wollen."
