Die Schweizer Stimmberechtigten entscheiden am 14. Juni 2026 über die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!», mit der die nationalkonservative SVP die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf unter zehn Millionen begrenzen will.

Die Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) zielt darauf, die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen zu halten. Ende 2025 lebten rund 9,1 Millionen Menschen in der Schweiz, vor allem durch Zuwanderung aus der EU ist die Bevölkerung seit Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 um etwa 1,7 Millionen gewachsen. Die größten ausländischen Gruppen sind Italiener (15 Prozent), Deutsche (14 Prozent), Portugiesen (11 Prozent) und Franzosen (8 Prozent). Insgesamt haben rund 27 Prozent der in der Schweiz lebenden Personen keinen Schweizer Pass, etwa 28 Prozent der dort lebenden Menschen sind ausländische Staatsangehörige.