Innsbruck, 06 August 2026
Gegen das SOS-Kinderdorf in Tirol laufen neue Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch, nachdem die Griss-Kommission in einem Bericht dokumentiert hat, dass Mitarbeiter der Organisation im Jahr 2013 eine Auslandsreise eines nepalesischen Jugendlichen auf Anweisung des damaligen Präsidenten Kutin aktiv unterstützt haben sollen.
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck prüft nach Angaben vom Mittwoch Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs im Umfeld des SOS-Kinderdorfs in Tirol. Auslöser ist ein Bericht der sogenannten Griss-Kommission, die mögliche Missbrauchsfälle und interne Strukturen der Organisation untersucht. Die Ermittler sehen Anhaltspunkte dafür, dass die Vorgänge über den bislang öffentlich bekannten Rahmen hinausgehen.
