Christopher Nolans Verfilmung von Homers Epos "Die Odyssee" mit Matt Damon in der Hauptrolle startet am Donnerstag in den deutschen Kinos und hat in Griechenland eine Debatte über Besetzung, kulturelle Identität und die Rolle des Staates ausgelöst.

Der Film und seine Besetzung

In dieser Woche kommt "Die Odyssee" von Starregisseur Christopher Nolan in die Kinos. Im Film von Christopher Nolan spielt Hollywoodstar Matt Damon König Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg in seine Heimat Ithaka zurückkehren will. Auf der jahrelangen Irrfahrt muss er mit seinen Gefährten zahlreiche mythologische Gefahren überstehen, während seine Frau Penelope (Anne Hathaway) und sein Sohn Telemachos (Tom Holland) zu Hause um ihn bangen. Der Film handelt von der zehnjährigen Rückkehr des Königs vom Krieg nach Hause, geprägt von Stürmen, Kämpfen und mythischen Gefahren.

Der Film "Die Odyssee" (The Odyssey) ist ab Donnerstag (16. Juli) in den Kinos zu sehen. Das 172-minütige Helden-Epos ist eine Realverfilmung des gleichnamigen Homer-Epos und der erste Kinofilm, der vollständig im IMAX-Format gedreht wurde. IMAX ist ein besonders hochauflösendes Großformat für Kinofilme. "Die Odyssee" basiert auf dem antiken Versepos Homers, das dem griechischen Dichter Homer zugeschrieben und im wohl 7. Jahrhundert vor Christus verfasst wurde. Von Homers "Odyssee" gibt es über 30 Film- und Serienadaptionen.

Neben Matt Damon sind weitere bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler wie Lupita Nyong'o (Helena von Troja), Tom Holland (Telemachos), Anne Hathaway (Penelope), Robert Pattinson (Antinoos), Zendaya (Athene) und Charlize Theron (Kalypso) zu sehen. Als Erzähler dient Rapper Travis Scott. Die Produktion soll rund 250 Millionen Dollar gekostet haben, weitere 250 Millionen wurden in Werbung gesteckt. Hollywood-Insider prophezeien einen Traumstart von bis zu 130 Millionen Dollar Kassa in den USA und weitere 70 Millionen in den restlichen Territorien.