Der US-Technologiekonzern Google hat in Kronstorf in Oberösterreich neue Pläne für ein großes Datacenter eingereicht, die das gesamte 50-Hektar-Areal umfassen und Kritik von Umweltschützern und Landespolitikern auslösen.

Der Spatenstich für das Projekt erfolgte nach 18 Jahren Planung Ende April, die Eröffnung ist laut Google für 2027 vorgesehen. Damals war bei der Eröffnungsfeier noch von einer Maximalkapazität beim Strombedarf von 150 Megawatt die Rede. Nun sollen die neu eingereichten Pläne das gesamte 50-Hektar-Areal umfassen und den Standort zu einem der größten innerhalb des Konzernns machen. Google plant dem Vernehmen nach, ab 2027 mehrere Milliarden Euro am Standort zu investieren und 100 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Google selbst spricht in einer Stellungnahme gegenüber der APA von einer möglichen Maximalkapazität von 500 Megawatt beim Endausbau. "Aktuell haben wir keinen Zeitplan für weitere Neuigkeiten", hieß es dazu lediglich seitens des Tech-Konzerns auf APA-Anfrage. Die Diskrepanz zwischen den ursprünglich kommunizierten 150 Megawatt und den nun genannten 500 Megawatt sorgt für zusätzliche Diskussionen.