Bonn, 31 August 2026

Ein zum Weltnaturschutzkongress IUCN in Bonn vorgestellter Bericht hat in mehr als 124 Ländern Korallenriffe untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Erholungsphasen zwischen den Bleichereignissen in vielen Regionen kürzer geworden sind als die Ereignisse selbst.

Die globale Bestandsaufnahme wertete Riffe in mehr als 124 Ländern aus und ist nach Angaben der beteiligten Wissenschaftler eine der umfassendsten Erhebungen zum Zustand der Korallenriffe. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Zeit den Riffen zwischen den immer häufiger auftretenden Bleichereignissen bleibt, um sich zu regenerieren. Bleiche entsteht, wenn hohe Wassertemperaturen die symbiotischen Algen aus dem Korallengewebe vertreiben; ohne diese Algen verlieren die Korallen ihre Farbe und ihre wichtigste Nahrungsquelle.