Ein Richter in Washington, D.C. hat angeordnet, dass der Name von Donald Trump von der Fassade des Kennedy Centers entfernt werden muss.
Das Gericht gab damit einer Klage gegen die im Dezember erfolgte Umbenennung in „Trump Kennedy Center“ statt. Zur Begründung hieß es, dass der Kongress dem Kulturzentrum ursprünglich seinen Namen gegeben habe und daher auch nur der Kongress diesen ändern könne.
Trumps Übernahme und die Folgen
Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für den US-Präsidenten, der vor rund einem Jahr kurz nach seinem Amtsantritt die Kontrolle über die renommierte Kultureinrichtung übernommen hatte. Trump hatte damals einen Kampf gegen „anti-amerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt angekündigt.
Trump entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm selbst den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell mit der Neuausrichtung des Hauses. Die Umbenennung im Dezember löste massive Proteste aus, zahlreiche Künstler sagten daraufhin ihre Auftritte ab.
