Ein US-Berufungsgericht hat den Weiterbau eines von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Ballsaals im Weißen Haus vorerst genehmigt. Das Projekt, dessen Kosten auf bis zu 400 Millionen US-Dollar geschätzt werden, war zuvor auf rechtliche Hindernisse gestoßen.
Entscheidung des Gerichts
Das Berufungsgericht urteilte, dass die Bauarbeiten vorläufig fortgesetzt werden dürfen, bis eine endgültige Entscheidung in der Sache getroffen wird. Die Richter verwiesen dabei auf die Dringlichkeit des Projekts, das seit Monaten im Zentrum politischer und rechtlicher Auseinandersetzungen steht. Die genauen Gründe für die Entscheidung wurden nicht detailliert veröffentlicht, doch bestätigten zwei unabhängige Quellen die Richtigkeit der Gerichtsentscheidung.
Die Kosten für den Ballsaal belaufen sich Schätzungen zufolge auf bis zu 400 Millionen US-Dollar. Kritiker hatten zuvor die hohen Ausgaben und die Notwendigkeit des Projekts infrage gestellt. Die US-Regierung argumentierte hingegen, der neue Ballsaal sei für offizielle Empfänge und diplomatische Veranstaltungen unverzichtbar.
Politische Reaktionen
Die Entscheidung des Gerichts dürfte die Debatte über die Prioritäten der Trump-Administration weiter anheizen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte der geplante Ballsaal für Kontroversen gesorgt, insbesondere angesichts anderer dringender Haushaltsfragen.

