Rund fünf Monate nach dem Fund eines getöteten Säuglings am Grenzübergang Nickelsdorf im Bezirk Neusiedl am See ist ein fünfter Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden.

Wie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Montag auf APA-Anfrage mitteilte, handelt es sich bei dem neu festgenommenen Mann um einen 26-jährigen Rumänen. Er wurde den Angaben zufolge Mitte Mai in Deutschland ausgeforscht und festgenommen, Anfang Juni erfolgte die Überstellung nach Österreich. Nun befindet er sich ebenfalls in der Justizanstalt Eisenstadt in Untersuchungshaft.

Damit erhöht sich die Zahl der festgenommenen Verdächtigen in dem Fall auf fünf Personen. Bereits Mitte Februar waren vier Verdächtige festgenommen worden, darunter auch die erst 17-jährige Mutter des Säuglings. Die junge Frau war zusammen mit zwei weiteren Rumäninnen in Deutschland ausgeforscht und nach Österreich überstellt worden. Zudem war ein Mann in Rumänien festgenommen worden.