Rostock, 02 Juni 2026

Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow haben am Dienstag vor dem Landgericht Rostock Polizisten und ein Schuhsohlen-Sachverständiger ausgesagt und dabei den Fundort des Jungen nahe Klein Upahl in den Mittelpunkt gerückt.

Im Zentrum des achten Verhandlungstages stand die Frage, wie die Leiche des Jungen am 14. Oktober des Vorjahres an einem Teich unweit von Klein Upahl im Landkreis Rostock entdeckt wurde. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, zeigte ein Polizeibericht den Ort, der auch als „Wildschweinkuhle" bezeichnet wird. Über 150 Fotos wurden im Gerichtssaal gezeigt, von denen viele nach Angaben von Beteiligten schwer zu ertragen waren. Der Vorsitzende Richter Holger Schütt warnte die rund 90 Zuschauerinnen und Zuschauer im Saal ausdrücklich vor den Bildern.