Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat den angekündigten Gesetzentwurf für eine Frühstartrente in die interministerielle Abstimmung der Bundesregierung gegeben, die ab dem Geburtsjahrgang 2020 rückwirkend zum 1. Januar 2026 greifen soll.
Kern des Vorhabens ist ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot für Kinder und Jugendliche. Der Bund will für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes Depot einzahlen. Den Entwurf hatte zuerst die Funke Mediengruppe berichtet.
Laut Finanzministerium kann das Depot von den Eltern bei einem Anbieter nach Wahl eröffnet werden oder in einer öffentlichen Kapitalanlage erfolgen. Ergänzende Zuzahlungen sollen bis zu 6.840 Euro im Jahr möglich sein. Die staatlichen Mittel fließen nach derzeitigem Stand frühestens ab dem Alter von sechs Jahren, also für Kinder, die im jeweiligen Kalenderjahr sechs Jahre alt werden.
