Die FPÖ hat mit dem Popsong "Airbert One – Der Remigrationssong" eine Welle der Empörung ausgelöst, während die ÖVP das Lied als neuen Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung kritisiert und zugleich Vorwürfe gegen die Freiheitlichen wegen angeblicher Angriffe auf die Polizei erhebt.

Ein Popsong als politisches Statement

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat mit der Veröffentlichung des Lieds "Airbert One – Der Remigrationssong" eine breite politische Debatte ausgelöst. Das Video zeigt glückliche Frauen, die den Text im Auto trällern, blonde Babys, die im Zug schlafen, und Familien, die im Park tanzen – dazwischen Bilder wie aus der Österreich-Werbung mit Seen, Bergen und dem Burgtheater. Unterlegt ist die Inszenierung mit beschwingter Popmusik und dem Refrain: "Remigration – tschüss, tschüss, tschüss. Österreich ist frei!" Die Zeile "Der Flieger hebt ab, leicht und frei, Remigration, la-la-la-la" wird von Sängerinnen vor sommerlicher Kulisse gesungen. Laut dem Bericht handelt es sich um einen Versuch, das politisch aufgeladene Konzept der "Remigration" in ein popkulturelles Format zu übersetzen.