Schwere Überschwemmungen in West-Texas haben nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes mindestens zwei Todesopfer gefordert; Gouverneur Greg Abbott sprach am Donnerstag (Ortszeit) von einem „historischen Hochwasserereignis".

Bei einer Pressekonferenz in Austin warnte Abbott, dass „lebensbedrohliche, katastrophale Überschwemmungen" weiterhin das Hauptrisiko seien – am Abend, in der Nacht und bis in die frühen Morgenstunden hinein. „Leider handelt es sich schon jetzt um ein historisches Hochwasserereignis", sagte er.

Laut Abbott sind Einsatzkräfte bisher zu mehr als 230 Rettungen ausgesrückt. Zugleich seien nach seinen Angaben mindestens 161 Menschen vermisst, wie er bei der Pressekonferenz sagte. Früheren Angaben zufolge starben mehr als 100 Menschen; diese Zahl bezieht sich allerdings auf ein anderes Hochwasserereignis, das die Faktenlage nennt.