Warschau, 19 Juni 2026

Nach dem tödlichen Angriff auf den in Polen im Exil lebenden russischen Aktionskünstler Semjon Skrepezki haben polnische Ermittler einen 36-jährigen Verdächtigen mit einem georgischen Pass festgenommen, gegen den Hinweise auf einen möglichen Auftragsmord im Auftrag Moskaus geprüft werden.

Der russische Aktionskünstler und Karikaturist Semjon Skrepezki, der mit bürgerlichem Namen Robert Kusowkow hieß, wurde am Montag in der ostpolnischen Kleinstadt Biała Podlaska auf der Straße mit fünf Schüssen getötet. Nach Angaben der polnischen Polizei wurde der 44-Jährige am helllichten Tag unweit seines Hauses bei einem Spaziergang aus nächster Nähe erschossen.